Freitag, 28. November 2008

Hebeleffekte wie beim Investmentbanking

Hier die Daten noch einmal zusammengefasst:

Pro CO-Giftgaspipeline nach Gutachten Prof. Karl:
Kurzfristige Effekte
+ Investition: 50 Mio. EUR (im Wesentlichen der fast abgeschlossene Bau der Leitung)
+ Multiplikatoreffekte: 15 Mio. EUR (dto.)
+ "Gesicherte Arbeitsplätze": 16 Mio. EUR (alternativ unterstellt zu einer 30% Produktionsverlagerung ins Ausland)
+ "Gesamtwirtschaftliche Output-Wirkung": 100 Mio. EUR (unterstellt einen Boom für Kunststoff über die kommenden 10 Jahren)
= Summe: 181 Mio. EUR

Contra CO-Giftgaspipeline nach http://co-pipeline.blogspot.com
Kurzfristige Effekte:
+ Sofortabschreibung an Grundstücken entlang der Trasse: 750 Mio. EUR ->
+ Rücklagen/ Fond/ Stiftung zur Regulierung "Volkswirtschaftlicher Kosten eines mittelschweren Unfalls mit der CO-Giftgasleitung mit bis zu 100 Opfern": 63 Mio. EUR ->
+ Verbesserung der Ausrüstung von Feuerwehren und Krankenhäuser: ? Mio. EUR
= Summe: 813 Mio. EUR

Mit einer Investitionssumme von 50 Mio. EUR, sichert sich Bayer den Betrieb einer CO-Giftgaspipeline, die zu kurzfristigen volkswirtschaftliche Kosten von rund 800 Mio. EUR führt. Oder anders gesagt: Für jeden investierten EUR bekommt Bayer 16 EUR von uns Bürgern geschenkt, großzügig arrangiert durch unsere eigene Volksvertretung in D.-dorf!

Ein Investitionskostenzuschuss von 1500%, kostenlos. Na wenn das man kein gutes Geschäft ist.

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